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Auf dieser Seite des Kreuzes 

Hinterher ist man immer klüger. In der Rückschau scheint die richtige Entscheidung, unabhängig davon, ob man sie getroffen hat oder nicht, offensichtlich.

Es liegt eine Gefahr der Überheblichkeit darin, mit dem heutigen Wissen zurückzuschauen. Ich gebe zu, dass ich schon oft beim Lesen des Alten Testaments gedacht habe, „Was macht ihr da bloß? Ihr brecht eindeutig die Regeln.“ Aber sind wir mal ehrlich, ich habe kein Recht, mit Steinen zu werfen. Und sie lebten damals schließlich nur mit einer Vorahnung auf den Messias.

Unzählige treue Nachfolger Gottes legten vor der Geburt Jesu und Seinem Dienst in der Welt das Fundament für die Christenheit. Hebräer 11,38 spricht davon, dass diese „Menschen, zu schade für diese Welt“ waren. „Deshalb hat er sie als Vorbilder für uns hingestellt. Und doch erfüllte sich Gottes Zusage zu ihren Lebzeiten noch nicht“ (11,39 Hfa). Ihre persönliche Geschichte auf der Erde war vor Christi Opfer zu Ende.

 

 

Für uns ist das allzu oft selbstverständlich, die Perspektive von diesseits des Kreuzes!

Vor allem erkennen wir in Jesus den Messias und wissen, dass Er ans Kreuz geschlagen wurde, um unsere Sünden zu sühnen. Sein Tod brachte uns Erlösung. Aus Gnade sind wir durch Glauben gerettet (Eph. 2,8).

Wir können jederzeit in der Bibel nachlesen. Wir sehen rückblickend, was Gott über Christi Kommen vorhergesagt hat und wie viele alte Prophetien sich in Ihm erfüllten.

Unser christliches Leben diesseits des Kreuzes sollte denselben Glauben unserer Vorväter haben und Löwen das Maul verschließen, Feuerflammen löschen“ (Heb. 11,33-34). Aber wir sind nicht durch das Gesetz des Alten Testaments gebunden. Wir werden nicht nach unseren Werken gerichtet; wir sind aus Gnade gerettet.

Wir müssen die Wahrheiten des Evangeliums für unser Leben beanspruchen.

  • Ich bin kein Sklave der Sünde mehr (Röm. 6,6).
  • Ich bin erwählt, erlöst und mir ist vergeben (Eph. 1,4 und 7).
  • Ich bin ein Kind Gottes (Joh. 1,12).

Es ist ein Segen auf dieser Seite des Kreuzes zu leben. Lasst uns durch den Blick zurück lernen, während wir nach vorne laufen und allen, die wir kennen, von der guten Nachricht erzählen.

Sara